FAQ
  Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen diffraktiver Heißprägefolie und Laminierfolie?  
Warum ist eine transparente diffraktive Folie teurer als eine silberne?  
Mit welchen Maschinen werden LIGHT LINE-Folien verarbeitet?  
Können LIGHT LINE-Folien auf allen Substraten verarbeitet werden?  
Gibt es bei der Laser Multi 8 Shimlinien?  
Wie können metallisierte Prägefolien entsorgt werden?  
Wie lange können metallisierte Prägefolien gelagert werden?  
Was ist beim Prägen von flächigen Motiven im Hubverfahren zu beachten?  
Was ist beim Überdrucken und/oder Überlackieren von LIGHT LINE-Produkten zu beachten?  
Was ist der Unterschied zwischen diffraktiver Heißprägefolie und Laminierfolie?

Beim Heißprägen wird mittels Druck und Temperatur ein Lackpaket auf ein Substrat übertragen. Dabei wird ein bereits auf der Folie befindlicher Schmelzkleber aktiviert und schafft die Verbindung zu dem zu prägenden Teil. Der Träger (i.d.R. Polyester) dient als Transportmittel für die diffraktiven Strukturen und wird nach dem Prägevorgang abgezogen.

 

Bei der Laminierfolie wird der Träger mit den Lackschichten vollflächig auf ein Substrat kaschiert und verbleibt dort. Der Kleber wird während des Laminier-prozesses in der Maschine aufgebracht. KURZ bietet Laminierfolien mit PET-Trägern und OPP-Trägern an.

 

Warum ist eine transparente diffraktive Folie teurer als eine silberne?

Eine transparente Diffraktionsfolie wird im Gegensatz zu einer silbernen
LIGHT LINE-Folie in einem speziellen Verfahren mit einer hoch brechenden Schicht (HRI High Reflex Index Coating) versehen. Ohne diese Schicht könnte die holographische Struktur nicht wahrgenommen werden.

 

Mit welchen Maschinen werden LIGHT LINE®-Folien verarbeitet?

Heißprägefolien werden mit allen marktüblichen Heißprägemaschinen im Hub oder rotativ verarbeitet.

Laminierfolien werden in allen gängigen Kaschiermaschinen eingesetzt. Die Verarbeitung erfolgt i. d. R. in Breiten zwischen 500 und 1000 mm. Bei Anfragen bitte die Verarbeitungsbreite angeben.

 

Können LIGHT LINE®-Folien auf allen Substraten verarbeitet werden?

Grundsätzlich ja. Je nach Anwendungsfall steht eine große Auswahl von Heißprägefolientypen (umgangssprachlich Qualitäten) zur Verfügung, die auf verschiedenste Substrate, Verarbeitungsmaschinen und Prägegeometrien abgestimmt sind.

 

Gibt es bei der Laser Multi 8 Shimlinien?

Produktionstechnisch bedingt ergeben sich in der Laser Multi 8 quer zur Laufrichtung feine Ansatzlinien (nach ca. 750 mm), die bei Bedarf durch registergenaue Verarbeitung ausgeschaltet werden können. Bei Breiten über 620 mm ist eine feine Naht in Laufrichtung der Folie zu sehen.

 

Wie können metallisierte Prägefolien entsorgt werden?

Ganz normal über den Haus- oder Restmüll. Insbesondere Müllverbrennungsanlagen sind wegen der guten Energiebilanz an der Verbrennung von Prägefolienabfällen interessiert.

 

Wie lange können metallisierte Prägefolien gelagert werden?

Unter Bedingungen wie der Vermeidung von direkter Sonnenbestrahlung und Einhaltung normaler Lagertemperaturen (40%-60% relativer Feuchtigkeit, 10°- 35° C Lagertemperatur, keine direkte Sonneneinstrahlung, kein erhöhter Druck auf Folienlagen) spricht nichts gegen eine Lagerzeit von 12 Monaten nach Lieferung.

 

Was ist beim Prägen von flächigen Motiven im Hubverfahren zu beachten?
  • Vermeidung von lackiertem Untergrund, d.h. Lackaussparung
  • Ballige Zurichtung (pyramid upside down).

 

Was ist beim Überdrucken und/oder Überlackieren von LIGHT LINE®-Produkten zu beachten?

a) perfekte, tesafeste Haftung der Folie zum Substrat

b) konturenscharfe, flimmerfreie Ausprägung geeignete

c) Druckfarbensysteme (Folienfarben mit guter Trocknung und Haftung zu Kunststoffoberflächen)

d) enge Zusammenarbeit zwischen Verarbeiter, Folien- und Farben/Lacklieferant

e)Oberflächenspannung der zu bedruckenden Folie (idealerweise 40-48 dyn/cm)

 

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