„Metal-Lab - The Cold Foil Think Tank“ ist online
  Kaltfolientransfer

Als Teil des crossmedialen Projekts "Metal-Lab" ist die gleichnamige Website nun online. Im Zentrum steht die relativ junge Veredelungstechnik Kaltfolientransfer, die bei Designern, Produktionern und Druckern noch weitgehend unbekannt ist. Das soll sich nun ändern:

Unter www.metal-lab.de findet der User Inspiration und fachliche Informationen für die Veredelung mit Kaltfolientransfer und kann mit Spezialisten über ein Forum in Kontakt treten. Zudem können Designer eigene Artworks hochladen. Eine Auswahl der besten Arbeiten wird im zweimal jährlich erscheinenden Metal-Lab-Magazin mit Kaltfolie veredelt publiziert.

 

Ausgereift, aber unerforscht

Kaltfolienprodukte sind auf dem Markt noch rar, obwohl Folientechnologie und drucktechnische Umsetzung mittlerweile ausgereift und erprobt sind. Derzeit gibt es noch relativ wenige Druckereibetriebe, die über eine Kaltfolientransfereinheit verfügen. Und das Medium hat spezifische Eigenschaften, die bei der Gestaltung unbedingt berücksichtigt werden müssen. Dies wurde bei einem Workshop deutlich, den die Initiatoren gemeinsam durchgeführt haben der Kaltfolienhersteller Kurz, die Bielefelder Druckerei Gräfe und die Fürther Agentur g.a.s. Unternehmenskommunikation. Diskutiert wurden Parameter wie Papierqualität, Motiveignung, Druckvorstufe, Bildbearbeitung, Reinzeichnung und Weiterverarbeitung. Zudem wurden zahlreiche Kaltfolienprodukte hinsichtlich ihrer Qualität und Wirkung analysiert. Die Auseinandersetzung mündete in der Erkenntnis, dass sich der Umgang mit Kaltfolie nur nach dem Prinzip "Learning by Doing" wirklich erforschen lässt. Daraus entstand die Idee, weitere Designer zur Teilnahme einzuladen und mit der neuen Technologie spielerisch zu experimentieren. Als konsequente Folge dessen wurde "Metal-Lab The Cold Foil Think Tank" ins Leben gerufen.

 

Einzigartige Möglichkeiten

Kaltfolientransfer bietet neue Gestaltungsmöglichkeiten, die durch keine andere Veredelungstechnik erreicht werden: Sowohl große Flächen als auch feine Linien, kleinste Schriftgrade und aufgerasterte Halbtöne werden metallisiert, ohne dass Prägewerkzeuge oder Stempel notwendig sind. Kaltfolie wird im Offsetdruck inline verarbeitet und lässt sich gut überdrucken, so lassen sich alle denkbaren Farbnuancen in metallischer Optik realisieren.

 

Die Website www.metal-lab.de ist als stetig wachsende "Work in Progress" zu verstehen. Fragen, Anregungen und kreative Impulse von Designern und drucktechnischen Anwendern werden aufgegriffen, diskutiert und weitergesponnen. Die technisch und ästhetisch interessantesten der eingesandten Artworks sollen mit den Ergebnissen der fachlichen Diskussionen zweimal jährlich im Metal-Lab-Magazin veröffentlicht werden. Denn erst in dieser gedruckten Form kommt die Technik wirklich zu Glanz und Ehre: Kaltfolie entfaltet ihre Wirkung erst auf dem Papier. (www.metal-lab.de)

 

Wie das Titelblatt des 16-seitigen "Metal-Lab"-Folders zeigt, lässt sich mittels Kaltfolientransfer gut eine zusätzliche, metallisierte Bildebene ins Motiv integrieren. (KURZ_Grafik5_09_1)  

 

Ob Spotlights, filigrane Details, aufgerasterte Elemente oder Flächen die Veredelungstechnik des Kaltfolientransfers bietet ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten. (KURZ_Grafik5_09_2)

 

Veredelt wurde nicht das Motiv selbst, sondern die umgebende Fläche; so wird das Motiv auf ungewöhnliche Weise hervorgehoben. Beispiel aus dem "Metal-Lab"-Folder. (KURZ_Grafik5_09_3)

 

Pressetext
(PDF 484,0 KB)
Pressebild KURZ_Grafik5_09_1
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Pressebild KURZ_Grafik5_09_2
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Pressebild KURZ_Grafik5_09_3
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